Ludwig Krämer, Egide Preim, Guilliaume Prick, Willi Seibel und Hans Tölle sowie ADAC-Präsident Hans Bretz.
Zweck des BUGATTI-CLUBs ist, die BUGATTI-Tradition zu wahren und die noch
vorhandenen technischen Kunstwerke des einstigen „Zauberers von Molsheim“,
Ettore Bugatti, zu pflegen und zu erhalten.
Als Anlage war dem Schreiben eine 26 Personen umfassende
Liste beigefügt.1957 enthielt diese Liste bereits 57 Bugatti Besitzer
oder ehemalige Bugatti-Fahrer. Sie kamen aus Deutschland, der Schweiz ,den
Niederlanden aus Luxemburg sowie aus Österreich. Ein Gründungsmitglied
kam sogar aus Süd-Afrika) Zum einjährigen Zusammentreffen kamen
8 Bugattis zum Nürburgring. Kurt Kiefer schrieb in der Mitteilung Nr.
5 : "... Für die Besucher des "Großen Preises" war
die Aufstellung der BUGATTIs ein reizvoller und interessanter Anziehungspunkt,
der häufig derartig umlagert war, daß kein BUGATTI mehr durchblickte...."
Vom Bugattiwerk wußte er zu berichten,dass für sämtliche Modelle
Ersatzteile zu haben seien, allerdigs seien jene recht teuer!
Das BCD - Logo : "typisches BUGATTI-Aluminium-Rad der Modelle 35B/43/51
mit der Inschrift "BUGATTI - Club Deutschland" zierte zum ersten
mal die Mitteilung Nr.6 vom 9.5.1958. In den folgenden Jahren organisierten
die BUGATTI-Freunde um Kurt Kiefer einige natonale und Internationale Bugatti
- Treffen. Sofolgte dem ersten Internationalen Treffen in Honnef 1960 schon
zwei Jahre später eines in Diez. In der Mitteilung Nr 11 wurde unter
anderem ein Bugatti Motor Typ 49 Für DM 250,-
und eine Hinterachse für den gleichen Typ für DM
150,- angeboten, und Herr Kiefer verweist noch darauf, die Preise
würden wohl nicht die endgültigen sein!! Das vom Bugatti-Club Deutschland
organisierte Europäische BUGATTI-Treffen (Nenngeld Dm 20,-!!!)
in Luxemburg folgte wiederum nur ein Jahr später. Die Zahl der Bugatti-Freunde
nahm in diesen Jahren stetig zu. 1964 traf man sich in Kleve," um diese
schöne Kameradschaft, die durch die Kunstwerke Ettore Bugattis entstanden
ist, weiter zu erhalten und zu pflegen", wie Kurt Kiefer eindrucksvoll
bemerkte. In Kleve erfreute der Besuch des Leiters der zu der Zeit noch bestehenden
Reparatur-Abteilung in Molsheim, unser Ehrenmitglied Francois SEYFRIED, mit
einem BUGATTI 101.Einige Monate zuvor war das Bugattiwerk vonHISPANO-SUIZA
aufgekauft worden. Elisabeth Junek war es wegen eines nicht rechzeitig bereitgestelltem
Visum nicht vergönnt in Kleve teilzunehmen. Das aber erstellte Visum
nutzte Frau Junek dennoch um im Oktober 1964 einige Motorsportfreunde und
das Daimler-Benz Museum zu besuchen. Am Nürburgring, wo sie einen Blumenstrauß
aus ihrer Heimat am Gedenkstein ihres 1928 verunglückten Mannes niederlegte,
nahmen die dort anwesenden Bugatti-Freunde Frau Junek als Ehrenmitglied auf.
Eine Liste vom Januar 1965 weist 4 Ehrenmitglieder auf. 21 Bugatti-Besitzer
sind registriert und weitere 40 ehemalige Bugatti-Fahrer und Liebhaber.
Am 17. August 1965 erreichte den Bugatti suchenden Teil
der Bugatti-Freunde folgendes Eilangebot:
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